Die ersten Trinkwasser-
Brunnen in Tansania
sprudeln

TRINK Wasser! in der Gemeinde Mkangwe


Seit November 2025 sind die Bauarbeiten für insgesamt 6 Wasserentnahmestellen in der Region Iringa im Süden Tansanias erfolgreich abgeschlossen worden. Somit konnte 2090 Menschen der Zugang zu Trinkwasser in der Gemeinde Mkangwe ermöglicht werden
.


Bereits im Dezember 2025 konnten sich Mitarbeitende von well:fair bei einer Vor-Ort-Besichtigung persönlich davon überzeugen, dass alle Anlagen funktionstüchtig sind, zuverlässig genutzt werden und sich in einem sehr guten technischen Zustand befinden. Die Projektbewertung fiel entsprechend sehr positiv aus. 

Alle Wasserentnahmestellen wurden bewusst innerhalb einer Gemeinde gebündelt errichtet, anstatt über ein größeres Gebiet verteilt zu werden. Dadurch konnte dieser gesamten Gemeinde erstmals ein verlässlicher Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden. 

Die Unterstützer der 6 Partnerbrunnen

Logo Iteracon
Unterstützer Frauenrath
Unterstützer HMH
Unterstützer Elteba
Unterstützer ene't
Unterstützer Centroplan

Die Ersten Trinkwasser-Brunnen in Tansania


Die Gemeinde Mkangwe liegt im südwestlichen Teil des Mufindi-Distrikts in der Region Iringa. Der Mufindi-Distrikt ist stark ländlich geprägt; die Menschen leben überwiegend von Landwirtschaft und Subsistenzwirtschaft in kleinen, weitläufigen Siedlungen. Mkangwe selbst zählt rund 2.090 Einwohner*innen und wird nun, dank der Unterstützung des Projekts, dauerhaft aus einem 147 Meter tiefen Bohrloch mit sauberem Trinkwasser versorgt. Die Wasserförderung erfolgt über eine solarbetriebene Pumpe und stellt damit eine umweltfreundliche, zuverlässige und zukunftsfähige Versorgung sicher, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtert und neue Perspektiven eröffnet. 

Die neuen Wasserentnahmestellen werden insbesondere in den Morgen- und Abendstunden intensiv genutzt: Die Menschen holen sauberes Trinkwasser zum Kochen und Trinken, für die Körperhygiene sowie zum Waschen von Kleidung. Besonders Frauen profitieren deutlich von der verbesserten Wasserversorgung, da sie nun erheblich weniger Zeit für das Wasserholen aufwenden müssen. Diese Zeit kann für einkommensschaffende Tätigkeiten wie Landwirtschaft, die Versorgung des Viehs oder die Betreuung der Familie genutzt werden. Die Kinder können nun außerdem ungestört zur Schule gehen und müssen ihre Pausen nicht mehr darauf aufwenden, Wasser für ihre Familien zu beschaffen. 

Einweihung der Trinkwasser-Entnahmestelle
Die Menschen sind dankbar und feiern den Trinkwasserbrunnen in ihrer Gemeinde.

Bereits wenige Wochen nach Abschluss des Projekts bestätigte der Vorsitzende des Gemeinderats, dass in der Gemeinde spürbar mehr Leben, Aktivität und Zuversicht wahrnehmbar seien. Die verbesserte Wasserversorgung habe einen sichtbaren Wandel angestoßen und trage dazu bei, den Alltag der Menschen nachhaltig positiv zu verändern.

Jetzt auch in
Geilenkirchen
Angezapft.

Unterstützer Centroplan

TRINK Wasser! Startet in Geilenkirchen

Neuer öffentlicher Trinkwasserspender in Betrieb – Teil von kreisweitem Verantwortungsprojekt und Impuls für bessere Lebensbedingungen in Tansania

Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld, WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski und Sparkassenvorstand Thomas Giessing haben gemeinsam mit Willi Thelen, Geschäftsführer der Centroplan Concepts GmbH, einen neuen öffentlichen Trinkwasserspender im Zentrum von Geilenkirchen auf dem Marktplatz offiziell in Betrieb genommen. Anwesend waren auch Landrat Stephan Pusch sowie Markus Holländer als Botschafter der well:fair Stiftung.

Der Unterstützer dieses Partnerbrunnens

Team Centroplan

„Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Menschenrecht.

Wir als Centroplan Gruppe unterstützen die hervorragende Arbeit der well:fair foundation gerne und möchten so zur Verbesserung der Lebensqualität in den benachteiligten Regionen dieser Welt beitragen. Als Unternehmen der Region Heinsberg begrüßen wir die Initiative der Wirtschaftsförderung und freuen uns, unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren und gerechteren Zukunft leisten zu dürfen.“

Der neue Wasserspender in Geilenkirchen sorgt für Sichtbarkeit

Der nunmehr fünfte eingeweihte Wasserspender im Kreisgebiet ist Teil des Projekts TRINK WASSER! und hat ebenfalls ein Pendant in Tansania: Für jeden Wasserspender im Kreis entsteht dort ein Partnerbrunnen, der eine ganze Dorfgemeinschaft vor Ort dauerhaft mit sauberem Trinkwasser und einer besseren Lebensperspektive versorgt.

Wie das geht? Im Frühsommer letzten Jahres hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) ein Projekt gestartet, das eine Koalition aus regionalen Unternehmen, Organisationen und allen Städten und Gemeinden des Kreises Heinsberg in den Dienst einer guten Sache stellt: Mit dem TRINK WASSER! werden die Lebensbedingungen in afrikanischen Gemeinden durch den Bau von Brunnen verbessert. Gleichzeitig – so das Ziel – soll auch hier vor Ort im Kreis Heinsberg das Bewusstsein geschärft werden für Themen wie Klimawandel und Wasserknappheit.

in den Städten und Gemeinden im Kreis finanziert die Kreissparkasse Heinsberg je einen neuen öffentlichen Wasserspender in zentraler Lage. In Geilenkirchen steht dieser im Herzen der Stadt auf dem Marktplatz. Der tansanische Partnerbrunnen zum Geilenkirchener Wasserspender wird dabei von der Centroplan GmbH über eine großzügige Spende komplett finanziert. Mit ihrem Engagement im Projekt verschafft Centroplan hunderten Menschen in einer dortigen Gemeinde Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Eine entsprechende Hinweistafel mit Erstinformationen und einem individuellen QR-Code auf die Projektdetails der Umsetzung auch in Afrika wurde heute vorgestellt und wird in Kürze auch vor Ort am Standort in der Innenstadt montiert.

TrinkWasser! Einweihnung in Geilenkirchen

v.l.n.r. Landrat Stephan Pusch, Tiefbauamtsleiter Volker Wirtz, Sparkassenvorstand Thomas Giessing, Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld, Willi Thelen, Geschäftsführer Centroplan Concepts GmbH, well:fair Botschafter Markus Holländer und WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski
Bild: Stadt Geilenkirchen

Hier finden Sie weitere News zum Verantwortungsprojekt im Kreis Heinsberg.

Tropfen
Erfahren Sie mehr über das Projekt.